Zielgruppe:

                                                                                                                                                                    Das Angebot richtet sich an junge Menschen ab 16 Jahren,

 

  • die aufgrund fehlender Struktur im Alltag oder anderer Problemlagen bislang kein Unterstützungsangebot der Jugendhilfe dauerhaft wahrnehmen konnten.

  • deren Lebensumstände ein Verbleiben in der Herkunftsfamilie nicht mehr zulassen.

  • für die trotz schwieriger Lebensumstände in der Herkunftsfamilie eine Verselbständigung ein zu großer Schritt bedeuten würde.

  • die eine überschaubare und sofort verfügbare Auszeit (Time-Out) aus einer in der Familie eskalierten Situation benötigen.

  • zur Abklärung geeigneter Jugendhilfemaßnahmen.

     

Ziele:

 

Ziel der Maßnahme ist es, innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne, in der Regel drei bis sechs Monate, gemeinsam mit dem jungen Menschen und gegebenenfalls seiner Familie eine für ihn passende Zukunftsperspektive zu entwickeln und erste Teilschritte umzusetzen.

 

Dies kann die Rückkehr in das familiäre Umfeld sein, der Übergang in ein betreutes Jugendwohnen, die Vermittlung in ein anderes Hilfsangebot, wie eine stationäre  Jugendhilfeeinrichtung, Psychiatrie, suchttherapeutische Einrichtung oder auch eine Verselbständigung mit der Option sich für eine gewisse Zeit bei Bedarf Hilfe zu holen.

 

Bei der Rückkehr in die Herkunftsfamilie ist es notwendig, dass die Problemlagen, die zu der krisenhaften Situation des jungen Menschen geführt haben, gemeinsam mit den Familienmitgliedern identifiziert sind und erste Schritte zur Lösung unternommen wurden. Gegebenenfalls sind zur Stabilisierung des familiären Umfelds weitere Hilfsangebote wie sozialpädagogische Familienhilfe oder intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung erforderlich.