Wir als FLEX gehen von der aktuellen Lebenssituation der Jugendlichen aus und orientieren uns an ihren speziellen Bedürfnissen. Unabhängig vom jeweiligen Hintergrund begegnen wir den Jugendlichen wertschätzend. Das heißt, wir bewerten das Verhalten und nicht den Menschen - Verstehen, aber nicht einverstanden sein. Wir begegnen den Jugendlichen empathisch und arbeiten ressourcenorientiert.

 

Der Jugendliche wird einem Bezugsbetreuer und nach Bedarf einem Co-Betreuer zugeordnet, weil z.B. eine Mann-Frau-Kombination notwendig ist.

 

In Erstkontakten stellen wir unsere Arbeit vor uns streben eine Vertrauensbasis an.

In der weitern Arbeit wird der Fokus auf die mitgebrachten Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen gerichtet. Gemeinsame positive Erlebnisse sollen initiiert werden.

Gleichzeitig wird aber auch Auseinandersetzung gefördert, indem Konflikte und Spannungen konfrontativ eingebracht werden. Hieraus sollen alternative Verhaltensweisen entwickelt und deren Umsetzung im Alltag gefördert und kontinuierlich überprüft werden.

 

In der Flex gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, dass sich alle Jugendlichen und Betreuer kennen lernen. Der Kontakt zu den anderen Mitarbeitern ermöglicht es, über den Bezugsbetreuer hinaus, weitere Ansprechpartner zu finden und sich an unterschiedlichen Persönlichkeiten orientieren zu können.

Kontakte der Jugendlichen untereinander und der Aufbau eines unterstützenden Netzwerks werden gefördert. Dadurch wird das alleine leben für die einzelnen Jugendlichen erleichtert.